BEISPIEL: UMBAU EINER DENKMALGESCHÜTZTEN SCHEUNE ZU EINEM WOHNHAUS

Ob Dacheindeckung mit Biberschwänzen, Holzfenster, Putz mit mineralischen Farben, Erhaltung des Scheunencharakters, hier wurde auf die Originalität des Bestandes geachtet

Der Scheunencharakter sollte zum größten Teil erhalten bleiben, weil die Scheune im denkmalgeschütztem ursprünglichen Dorfbereich Rumpenheim liegt
Das Nebengebäude wurde in die Planung einbezogen, um einen abgetrennten Arbeitsbereich zu erhalten. Durch die Anordnung einer Gaube wurde mehr Raum geschaffen.
Das Eichenfachwerk war schlecht erhalten und wurde im Bereich der Giebel und der Schwellenhölzer ausgetauscht. Hier wurde auf alte Zimmermanns-
techniken geachtet

Das Eichenfachwerk wurde mit einer Lasur behandelt, der Kalkputz der Gefache wurde mit einer Silikatfarbe getrichen. Fenster als Holzfenster mit leichten Stilelementen.

Die Holzbalken der Decke wurden ergänzt. Querschnitte der Holzbalken 20/24 liegend eingebaut, um der früheren Technik nahezukommen.
Innenwände Kalkputz
Das Scheunentor auf der Hofseite wurde durch eine Stahl-Glaskonstruktion optisch erhalten (offener Zustand). Dadurch ergibt sich eine lichtdurchflutete Raumverbindung zum Garten

Das Gebäude wurde komplett entkernt. Alle Fachwerke wurde ausgetauscht bzw. repariert. Die Dachdeckung wurde unter Einbeziegung der orginalen Biberschwänze erneuert.
Der Verwendung naturnaher Baustoffe wurde Vorrang gegeben.
Dachdämmung Schafwolle Strohlehmwände, Kalkputze, Innenwände Ziegelmauerwerk